24.04.2026

Sustainable Economy Summit: Impulse, Allianzen und konkrete Lösungen für die Transformation

Berlin wurde im April erneut zum Treffpunkt für Vordenker*innen einer nachhaltigen Wirtschaft: Beim Sustainable Economy Summit kamen Vertreter*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Der Green-AI Hub war mit dabei.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministeriums (BMUKN) stand die Veranstaltung ganz im Zeichen der Frage, wie sich die sozial-ökologische Transformation konkret gestalten lässt – und welche Rolle Unternehmen dabei einnehmen.

Künstliche Intelligenz im Fokus: Green-AI als Leitlinie

Ein besonderer Fokus lag in diesem Jahr auf dem verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Der Green-AI Hub stellte mit den „Guidelines for Green-AI“ einen praxisnahen Orientierungsrahmen vor. Wie relevant dieses Thema für Unternehmen bereits geworden ist, zeigte sich nicht zuletzt im gut besuchten Workshop. Gemeinsam mit Stefan Maier von Prior 1 vermittelten Peter Rolfer (DFKI) und Marco Behnert (VDI ZRE) in einem kompakten Format, wie sich KI-Systeme nachhaltig gestalten und einsetzen lassen. Nach einem einführenden Impuls, in dem Maier Einblicke in die KI-Praxis seines Unternehmens gab, arbeiteten die Teilnehmenden interaktiv an der Frage, wie ökologische Kriterien konkret in Entwicklung und Betrieb von KI integriert werden können. Der Workshop verband damit strategische Perspektiven mit direkt anwendbarem Wissen – ein Ansatz, der von vielen Teilnehmenden als besonders wertvoll hervorgehoben wurde.

Breites Themenspektrum und starke Impulse

Schon zum Auftakt wurde deutlich, dass der Summit weit mehr als eine klassische Konferenz war. In Keynotes, Panels und interaktiven Formaten entstand ein lebendiger Austausch, der Perspektiven verband und neue Allianzen anstieß. Im Fokus standen dabei zentrale Handlungsfelder wie Kreislaufwirtschaft, Energiewende, nachhaltige Mobilität und Sustainable Finance ebenso wie Fragen rund um nachhaltiges Bauen, Ernährungssysteme und den Schutz von Ökosystemen.

Für inhaltliche Impulse sorgten unter anderem die Transformationsforscherin Prof. Dr. Maja Göpel sowie der Arzt und Wissenschaftsjournalist Dr. Eckart von Hirschhausen. Beide machten deutlich, dass die Transformation nicht nur technologischer, sondern vor allem gesellschaftlicher Natur ist. Ergänzt wurden diese Perspektiven durch praxisnahe Einblicke aus der Wirtschaft, etwa von Kerstin Erbe (dm-drogerie markt) und Per Ledermann (edding Group), die konkrete Beispiele für nachhaltiges Wirtschaften aus Unternehmenssicht einbrachten.

Vernetzung als Schlüssel zur Umsetzung

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten bot der Summit zahlreiche Gelegenheiten zur Vernetzung. In Gesprächen, Workshops und informellen Begegnungen entstanden neue Kontakte und Kooperationsideen, die über die Veranstaltung hinaus Wirkung entfalten dürften. 

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