17.07.2026

Green AI Hub auf der „AI in Energy“: KI als Treiber für eine nachhaltige Energiewirtschaft

Wie kann Künstliche Intelligenz die Energiewirtschaft nachhaltiger und ressourceneffizienter machen? Darüber diskutierten Entscheider*innen aus Energiebranche, Technologie, Wissenschaft und Politik auf der Handelsblatt-Konferenz „AI in Energy“. Mit einem Fachvortrag und einem interaktiven KI-Demonstrator zeigte der Green AI Hub, wie Unternehmen KI gezielt einsetzen können, um Ressourcen zu schonen und die Transformation der Energiewirtschaft aktiv mitzugestalten.

Green AI Hub bringt Nachhaltigkeit in die KI-Debatte

Bereits die Opening Keynote von Christoph Magnussen, CEO von Blackboat, verdeutlichte den aktuellen Entwicklungsstand agentischer KI und machte deutlich, warum Energieunternehmen jetzt handeln müssen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Im weiteren Verlauf der Konferenz zeigten hochkarätige Speaker*innen aus Unternehmen wie Siemens Energy, E.ON, EnBW sowie weiteren Organisationen anhand konkreter Praxisbeispiele, wie KI bereits heute entlang der gesamten Energiewertschöpfung – von Netzbetrieb und Energiehandel über die Erzeugung bis hin zum Kundenservice – Prozesse optimiert und neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

Am zweiten Veranstaltungstag diskutierte Johannes Fischer vom Green AI Hub / ZUG gemeinsam mit Oliver Koch (Sonnen GmbH) und Anne Michaelis (Stadtwerke Solingen) darüber, wie sich die Energiewirtschaft im KI-Zeitalter neu aufstellt.

Im Panel machte Johannes Fischer vor rund 150 Teilnehmenden deutlich, dass Künstliche Intelligenz ihr volles Potenzial insbesondere dann entfaltet, wenn sie nicht nur Effizienz steigert, sondern gleichzeitig zur Ressourcenschonung beiträgt. Außerdem hob er die Chancen und Potenziale der Circular Economy hervor. Die Diskussion zeigte: Nachhaltigkeit und Digitalisierung sind keine Gegensätze – vielmehr kann KI zu einem wichtigen Hebel für die Transformation der Energiewirtschaft werden.

KI-Demonstrator zeigt Ressourceneffizienz in der Praxis

Wie dieser Ansatz konkret aussieht, konnten Besucher*innen am Stand des Green AI Hub erleben. Ein KI-Demonstrator des KI-Pilotprojekts mit Kübler veranschaulichte anhand eines praxisnahen Anwendungsbeispiels, wie Künstliche Intelligenz Unternehmen dabei unterstützen kann, Materialeinsätze zu reduzieren und Prozesse im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu optimieren.

Der Demonstrator zeigte anschaulich, wie datenbasierte Entscheidungen Ressourcen effizienter nutzen und nachhaltige Unternehmensprozesse fördern können. Die zahlreichen Gespräche am Stand machten deutlich, dass gerade praxisnahe Anwendungen Unternehmen dabei helfen, eigene Potenziale für den KI-Einsatz zu erkennen und konkrete Umsetzungsschritte zu entwickeln.

Impulse für eine resiliente und nachhaltige Energiewirtschaft

Die Konferenz zeigte, dass Künstliche Intelligenz zu einem zentralen Innovationstreiber der Energiewirtschaft geworden ist. Im Fokus standen unter anderem KI-gestützte Lösungen für intelligentes Netzmanagement, präzisere Prognosen und den sicheren Betrieb der Energieinfrastruktur, die einen wichtigen Beitrag zu resilienten Energiesystemen leisten können.

Darüber hinaus wurden die Auswirkungen des steigenden Energiebedarfs von Rechenzentren sowie die Rolle der Energiewirtschaft für eine nachhaltige KI-Entwicklung diskutiert. Damit wurde deutlich: Der erfolgreiche Einsatz von KI erfordert nicht nur leistungsfähige Technologien, sondern auch einen verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Umgang mit Energie. Genau hier setzt der Green AI Hub an – mit praxisnaher Unterstützung für Unternehmen auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen KI-Transformation.

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