» Code herunterladen und nutzen: Bestehende Software kann direkt eingesetzt werden, oft mit einer begleitenden Anleitung.
» Code anpassen und erweitern: Der offene Quellcode erlaubt individuelle Anpassungen, die lokal getestet oder in den Betrieb integriert werden können.
» Rückmeldungen geben: Über die „Issues“-Funktion können Fehler gemeldet oder Wünsche dokumentiert werden, ohne selbst programmieren zu müssen.
» Verbesserungen teilen: Mit sogenannten „Pull Requests“ lassen sich eigene Änderungen vorschlagen, die von der Projektgemeinschaft geprüft werden.
» Wissen austauschen: Diskussionen, Tutorials und Wikis erleichtern die Einarbeitung und fördern gemeinsames Lernen. Sie müssen nicht bei null anfangen, sondern können vorhandene Bausteine nutzen, anpassen und gemeinsam weiterentwickeln.
Praktische Tipps für den Einstieg:
» Suche starten: Über github.com gezielt nach Projekten mit Schlagwörtern suchen, die zum Unternehmen passen (z. B. „predictive maintenance“ oder „data visualization“).
» README beachten: Auf der Startseite eines Repositories findet sich fast immer eine Anleitung zur Installation und Nutzung.
» Lizenz prüfen: Die Lizenzdatei (z. B. MIT, Apache oder GPL) zeigt, wie die Software eingesetzt werden darf.
» Community beobachten: Hinweise auf die Verlässlichkeit liefert die Aktivität eines Projekts, etwa letzte Aktualisierungen oder die Anzahl der Mitwirkenden.
» Klein anfangen: Für KMU lohnt es sich, mit einem kleinen Pilotprojekt zu starten, bevor Open Source breit eingeführt wird.