05.05.2026

KI-Chatbot zur Circular Economy: Bundesminister Schneider spricht mit dem Digitalen Produktpass

Circular Intelligence verständlich gemacht: Bundesumweltminister Carsten Schneider testete beim Green-AI Hub auf der IFAT in München den Digitalen Produktpass. Im Dialog mit einem KI-Chatbot ließ er sich am Beispiel eines Staubsaugerroboters zeigen, wie digitale Tools komplexe Produktdaten für Reparatur und Recycling nutzbar machen.


Interaktive Kreislaufwirtschaft: Der Digitale Produktpass

Wie tausche ich den Akku eines Gerätes aus? Wie lange ist die erwartete Lebensdauer eines Produkts? Und wie entsorge ich es korrekt? Diese und weitere Fragen beantwortet der Digitale Produktpass. Wie er Verbraucher*innen bei Bedienung, Reparatur und Verwertung unterstützt, zeigte der Green-AI Hub des Bundesumweltministeriums auf der IFAT in München am Beispiel eines Staubsaugerroboters. Am Stand der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) konnten Besucher*innen über einen KI-Chatbot mit dem Digitalen Produktpass selbst sprechen.

Circular Intelligence einfach erklärt

Der Ansatz überzeugte auch Bundesumweltminister Carsten Schneider bei seinem Besuch auf der Messe. Wolf Schneider, Leiter des Green-AI Hubs bei der ZUG, und Peter Rolfes, Entwickler im Hub, demonstrierten ihm die innovative Lösung. Die Produktdaten des Roboters sind in einen Digitalen Produktpass (DPP) eingespeist, der direkt mit einem KI-Chatbot kommuniziert. Die Nutzer*innen scannen einen QR-Code. Der damit verknüpfte KI-Bot beantwortet ihnen dann spezifische Fragen zu Recycling, Reparaturmöglichkeiten und der Weiterverwertung des Roboters. Unternehmen sehen, wie sie den DPP für ihre eigenen Produkte einsetzen können. Sie können damit Gerätedaten aufbereiten und diese für Kreislaufwirtschaftsmodelle nutzen.

KI-Kompetenz für die Kreislaufwirtschaft

Durch den Demonstrator macht der Green-AI Hub als Exzellenzzentrum für Künstliche Intelligenz in der Circular Economy die Potenziale des DPP im Alltag und in der Industrie greifbar. Der Hub unterstützt Unternehmen außerdem mit innovativen Lösungen. In Sprints entstehen direkt in Unternehmen innovative KI-Lösungen. Der Besuch von Bundesminister Schneider unterstrich diesen Einsatz, durch innovative Digitalisierung die Transformation zu einer nachhaltigen Wirtschaft zu beschleunigen.

Zukunftstechnologien stärken die Souveränität

Zuvor eröffnete Carsten Schneider gemeinsam mit der EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall die IFAT. Dabei hob er die strategische Bedeutung von Umwelttechnologien für die Circular Economy hervor. Laut ihm sichere die Kreislaufwirtschaft Resilienz, staatliche Souveränität und auch Arbeitsplätze. Umwelttechnologien seien hierfür die zentralen Schlüsseltechnologien. Die IFAT feierte in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen. Mit über 3.000 Ausstellenden aus mehr als 60 Ländern ist sie ein zentraler Innovationstreiber für die globale Wasser- und Kreislaufwirtschaft.

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