23.02.2026

EFI-Gutachten: KI und Nachhaltigkeit machen wettbewerbsfähig

Deutschland braucht mehr Tempo bei KI und Digitalisierung, so das neue Gutachten der Expertenkommission und Forschung (EFI). Sie präsentierte am 11. Februar Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesministerin Dorothee Bär ihre Ergebnisse. Der Green-AI Hub adressiert mehrere Anliegen des EFI-Gutachtens.

Die Expertenkommission Forschung und Innovation, die Forschungsministerin Bär und Bundeskanzler Friedrich Merz präsentieren das Jahresgutachten 2026

Das „Gutachten zu Forschung, Innovation und technologischer Leistungsfähigkeit Deutschlands 2026“ wird jährlich im Auftrag der Bundesregierung erstellt. Ihm zufolge sei die KI-Forschung in Deutschland stark, doch zu selten entstünden daraus marktfähige Produkte und Prozesse. Besonders der Mittelstand profitiere durch Innovationen in KI und Digitalisierung. KI sei als eine der zentralen Schlüsseltechnologien für Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und technologische Souveränität. Deutschland und Europa verfügen über eine starke KI-Forschung, lägen aber bei der Entwicklung von Modellen und deren Anwendung und Wertschöpfung hinter den USA und China zurück. Gleichzeitig betonte die EFI: Der Ausbau von Rechenzentren, die Verfügbarkeit von Daten und ein verlässlicher, innovationsfreundlicher Rechtsrahmen sei Voraussetzung dafür, dass KI gesellschaftliche Aufgaben wie die Energiewende, klimaneutrale Mobilität oder effizientere Produktionsprozesse bewältigen helfen könne.

Mittelstand: hohe Innovationsleistung mit begrenzten Ressourcen

Im Fokus des Gutachtens stand auch der Mittelstand, hier definiert als eigentümergeführte Unternehmen. Sie führten häufiger Produkt- und Prozessinnovationen ein als vergleichbare nicht-mittelständische Unternehmen, und sie erzielten mit geringeren Innovationsausgaben höhere Umsatzanteile mit neuen Produkten. Besonders deutlich sei der Produktivitätsgewinn dort, wo sich Unternehmen gleichzeitig in Innovation und Digitalisierung investieren – also auch in KI. Gleichzeitig würden Fachkräftemangel, Bürokratie, wirtschaftliche Risiken und komplexe Förderanträge Investitionen in neue Technologien hemmen. Für viele Unternehmen sei daher die Frage, wie KI praxisnah, rechtssicher und nachhaltig eingesetzt werden könne, noch ungeklärt.

Wie der Green-AI Hub hierbei unterstützt

Hier setzt der Green-AI Hub an: Er unterstützt dabei, passende KI-Lösungen für ihre Herausforderungen zu identifizieren und umzusetzen. So können Unternehmen Ressourcen wie Energie, Rohstoffe und Materialien einsparen und gleichzeitig Prozesse wirtschaftlicher gestalten. Damit adressiert der Green-AI Hub mehrere Anliegen des EFI-Gutachtens: Er trägt dazu bei, KI aus der Forschung in die betriebliche Praxis zu bringen, stärkt die digitale Transformation im Mittelstand und zeigt konkret, wie KI als „Grüne KI“ zur Ressourcenschonung und zu mehr Nachhaltigkeit beitragen kann. Durch praxisnahe Pilotprojekte, niedrigschwellige Angebote und Wissenstransfer werden strukturelle Hürden abgebaut, die im Gutachten als zentrale Bremsfaktoren für Innovation im Mittelstand benannt sind. Hier finden Sie unsere Angebote.

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